UMTS
März 16, 2009
UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) bezeichnet den Mobilfunkstandard der 3. Generation (3G). Mit diesem Standard sind Übertragungsraten zwischen 384 kbit/s und 7,2 Mbit/s möglich. Damit stellt UMTS eine echte Alternative zu DSL dar.
Derzeit bauen die deutschen UMTS-Netzbetreiber ihre Netze im FDD-Modus (Frequency Division Duplex) auf. Die damit erzielbare Datentransferrate liegt bei 384 kbit/s für den Downlink. Mobil- und Basisstation senden dabei in zwei verschiedenen Frequenzbereichen: Das Mobilgerät sendet im Uplink-Kanal, die Basisstation im Downlink-Kanal. Die beiden Frequenzbereiche haben je eine Breite von 5 MHz. Die einzelnen Übertragungskanäle sind durch das Codemultiplexverfahren realisiert, welches die gleichzeitige Übertragung verschiedener Datenströme auf einem gemeinsamen Frequenzbereich ermöglicht.
Seit 2004 steht UMTS in Deutschland zur kommerziellen Nutzung zur Verfügung. Anfangs ein teures Nischenprodukt hat sich UMTS mittlerweile zum Standard für den Massenmarkt gemausert. Das Angebot an UMTS-fähigen Endgeräten (Handys und Datenkarten) steigt ständig und die Nutzungspreise gehen kontinuierlich nach unten.
Erst diese Entwicklung hat mobiles Internet möglich gemacht.









