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Mobiles Internet über TV-Frequenzen

Juli 27, 2009

Nach einem ersten Feldversuch in Baden-Würtemberg haben Vodafone und Ericsson in Oberwiesenthal (Sachsen) ein zweites Modellprojekt für mobiles Breitband-Internet via TV-Frequenzen gestartet.
Die Unternehmen testen dabei Möglichkeiten, unter Alltagsbedingungen auch topologisch anspruchsvolle ländliche Regionen mit Breitbandinternet versorgen zu können.


Im Rahmen dieser Versuche wurden etwa 150 Interessierte mit Routern von Ericsson ausgestattet. Die verwendete Funktechnologie basiert auf UMTS, nutzt jedoch einen niedrigeren Frquenzbereich (850Mhz) als der heutige UMTS-Standard (2.1Ghz). Dadurch werden deutlich höhere Reichweiten ermöglicht. Mit Hilfe der HSPA-Systemtechnik werden Übertragungsraten von bis 7,2 MBit/s ( Down) und bis zu 2,0 MBit/s (Up) erreicht.

Im Rahmen der Test erhalten die Nutzer kostenlosen Zugang zum Internet. Die Versuche sollen Mitte 2010 abgeschlossen sein. Bis zu diesem Zeitpunkt hat die Bundesnetzagentur die Testfrequenzen zur Nutzung freigegeben.

Vielversprechend klingt die Technologie allemal. Gerade in bergigen Regionen wie Oberwiesenthal könnte endlich ein zumutbarer Anschluß an des Internet erfolgen.

Quellen: Ericsson, Golem

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