DSL
März 16, 2009
Mit Hilfe von DSL (Digital Subscriber Line) können Daten mit Übertragungsraten von bis zu 210 Mbit/s über einfache Kupferleitungen gesendet und empfangen werden. Diese Übertragungsraten stellen eine wesentliche Verbesserung gegenüber Verbindungen mit analogen Modems (bis 56kbit/s) bzw. via ISDN (bis 128 kbit/s unter simultaner Nutzung beider Kanäle) dar.
Dabei wird das bereits verlegte Kupferkabel des Telefonnetzes genutzt. Allerdings nutzt DSL ein Frequenzband, das oberhalb des für analoge Sprachtelefonie/ISDN genutzten Frequenzbereiches liegt. DSL kann somit parallel zur normalen Sprachtelefonie genutzt werden.
Ein beim Endverbraucher installiertes DSL-Modem sendet ein analoges Signal über die Telefonleitung zur Vermittlungsstelle. Diese digitalisiert das Signal und sendet es über breitbandige Glasfaserverbindungen zum DSL-Anbieter. Die angeforderten Daten kommen dann auf dem selben Weg zurück zum Endverbraucher.









